Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Plan: Registrierung und Anmeldung (Entwurf)
Stand 2026-10-31. Umgesetzt in v0.23.0: Abschnitte 1 (Registrierungsmodus und Freigabe), 2 (Umgebungsvariablen) und 3 (Einladungslinks, per E-Mail einladen, mehrfach verwendbare Links). E-Mail-Bestätigung per Link in v0.24.0. OpenID Connect ist zurückgestellt (kein Bedarf), vermerkt in TODO.md. Ziel: ein Zwischending zwischen „jeder darf sich registrieren“ und „für jede Person einen Einladungscode erzeugen“, dazu bequemere Anmeldung.
Heute
ALLOW_REGISTRATIONbzw. Admin-Schalter „offene Registrierung“: jeder kann ein Konto anlegen.- Sonst nur mit Einladungscode (optional an eine E-Mail-Adresse und eine Organisation gebunden, einmal verwendbar, mit Ablaufdatum).
- Anmeldung nur mit E-Mail/Benutzername und Passwort (dazu API-Keys für Webhooks).
1. Registrierungsmodus statt Ja/Nein
Ein Modus ersetzt den Schalter „offene Registrierung“:
| Modus | Verhalten |
|---|---|
closed |
Nur mit Einladungscode (wie heute ohne offene Registrierung). |
approval |
Jeder kann sich registrieren, das Konto ist aber gesperrt, bis ein Admin es freigibt. |
domain |
Registrierung nur mit E-Mail-Adressen bestimmter Endungen (z. B. @firma.de, @familie-dach.de), sofort aktiv. |
domain+approval |
Erlaubte Endungen sofort aktiv, alle anderen warten auf Freigabe. |
open |
Jeder, sofort aktiv (wie heute). |
Einladungscodes funktionieren in jedem Modus und überspringen Freigabe und Endungsprüfung.
Freigabe durch Admin
- Neue Konten im Modus
approvalwerden mitis_active = 0und einem Status „wartet auf Freigabe“ angelegt (eigenes Feld, damit „gesperrt“ und „wartet“ unterscheidbar bleiben). - Die Person sieht nach der Registrierung: „Dein Konto wird geprüft. Du bekommst eine E-Mail, sobald es freigeschaltet ist.“ Anmelden geht bis dahin nicht (gleiche Meldung).
- Admins bekommen eine Benachrichtigung über die vorhandenen Kanäle (E-Mail/Push, neues Ereignis „Registrierung wartet“) und sehen in der Benutzerverwaltung oben eine Liste „Wartet auf Freigabe“ mit Freigeben / Ablehnen. Ablehnen löscht das Konto.
- Bei Freigabe geht eine E-Mail im bekannten Layout an die Person („Dein Konto ist freigeschaltet“ mit Knopf zur App).
- Ohne SMTP funktioniert alles, nur ohne E-Mails.
E-Mail-Endungen
- Liste von Domains, Vergleich ohne Groß-/Kleinschreibung auf den Teil nach
@(keine Subdomains, außer ausdrücklich*.firma.de). - Optional: E-Mail-Adresse bestätigen per Link (wie Passwort vergessen, gleiche Token-Technik), bevor das Konto aktiv wird. Sonst kann jeder
chef@firma.deeintippen. Beidomainsollte die Bestätigung Pflicht sein, wenn SMTP eingerichtet ist.
Missbrauch
- Gleiche Bremse wie beim Login (Anfragen pro IP), dazu höchstens N wartende Registrierungen gleichzeitig (z. B. 50), danach „gerade keine Registrierung möglich“.
- In der Demo bleibt Registrierung aus.
2. Einstellungen: Admin-Oberfläche oder Umgebungsvariablen
Damit die Admin-Einstellungen nicht überladen werden:
-
Admin-Oberfläche: nur der Modus (Auswahlfeld) und darunter, je nach Modus, das Feld für die erlaubten Endungen. Die Liste „Wartet auf Freigabe“ steht in der Benutzerverwaltung, nicht in den Einstellungen.
-
Umgebungsvariablen (gewinnen, wenn gesetzt; das Feld in der Oberfläche ist dann gesperrt mit Hinweis „über die Umgebung festgelegt“ – so wie heute bei SMTP):
REGISTRATION_MODE=domain+approval # closed | approval | domain | domain+approval | open REGISTRATION_DOMAINS=firma.de,familie-dach.de REGISTRATION_VERIFY_EMAIL=true # Bestätigungslink vor Aktivierung -
ALLOW_REGISTRATION=truebleibt als Alias fürREGISTRATION_MODE=openerhalten.
3. Einladungen bequemer
Heute: Der Admin erzeugt einen Code (optional an eine E-Mail-Adresse und Organisation gebunden, Rolle, Gültigkeit 1–365 Tage, einmal verwendbar) und gibt ihn weiter; die Person wählt auf der Anmeldeseite „Einladungscode“ und tippt ihn ab.
Einladungslink
- Jeder Code ist auch als Link nutzbar:
https://<instanz>/?invite=<CODE>. Der Link öffnet direkt die Registrierung mit eingetragenem Code; ist er an eine Adresse gebunden, steht die E-Mail schon fest. - Die App entfernt den Code nach dem Öffnen aus der Adresszeile (wie beim Passwort-Link).
- In der Admin-Liste neben jedem Code: Link kopieren und – mit SMTP – per E-Mail einladen (Adresse eingeben → E-Mail im MindSift-Layout mit Knopf „Konto anlegen“, wer eingeladen hat, Gültigkeit). Beim Einladen per E-Mail wird der Code automatisch an diese Adresse gebunden.
- Den Link baut die Admin-Oberfläche aus der aktuellen Adresse; nur die E-Mail braucht
BASE_URL.
Mehrere Personen mit einem Code
- Neues Feld „Wie oft verwendbar“ (Standard 1, z. B. 20) – ein Link für eine ganze Gruppe, Klasse oder Familie. In der Liste steht „3 von 20 verwendet“, Widerrufen beendet ihn sofort.
- Mehrfach-Codes können nicht an eine einzelne E-Mail gebunden werden, wohl aber an eine Organisation und an die erlaubten E-Mail-Endungen (Abschnitt 1).
- Technisch: Spalten
max_usesunduse_countanuser_invites; das bestehende „Code reservieren → Konto anlegen → als benutzt markieren“ zählt dann hoch statt abzuschließen (weiter ohne Doppelverwendung bei gleichzeitigen Registrierungen).
4. Anmelden mit anderen Konten (zurückgestellt)
OpenID Connect (statt „nur Google“)
Ein allgemeiner OIDC-Login deckt Google, Microsoft, Apple und vor allem selbst gehostete Anbieter ab: Authentik, Keycloak, Authelia – und Gitea/Forgejo selbst kann OIDC-Anbieter sein. Für ein Homelab ist das meist nützlicher als Google.
- Konfiguration nur per Umgebung (Geheimnisse gehören nicht in die Datenbank-Oberfläche):
OIDC_ISSUER=https://git.dsit.me/ # oder https://accounts.google.com OIDC_CLIENT_ID=… OIDC_CLIENT_SECRET=… OIDC_BUTTON_LABEL=Mit Gitea anmelden OIDC_ALLOWED_DOMAINS=firma.de # optional, sonst gilt der Registrierungsmodus OIDC_AUTO_CREATE=true # neues Konto beim ersten Login anlegen (Modus/Freigabe gelten) - Ablauf: Authorization Code Flow mit PKCE,
stateundnonce; Rückkehr aufBASE_URL/api/v1/auth/oidc/callback. Konten werden überiss+subverknüpft (neue Tabelle), nicht nur über die E-Mail. - Besteht schon ein Konto mit derselben, vom Anbieter bestätigten E-Mail, wird es nach Passwortabfrage verknüpft (kein stilles Übernehmen fremder Konten).
- Danach normale MindSift-Sitzung (wie heute), Abmelden bleibt lokal.
- Passwort-Login bleibt daneben möglich; optional
PASSWORD_LOGIN=false, wenn nur noch OIDC gewünscht ist (Admin-Notzugang beachten).
Eine Anmeldung über den Mailserver (SMTP-Prüfung wie in Gitea) ist bewusst nicht vorgesehen: Das Mailpasswort liefe durch MindSift, und große Anbieter erlauben es meist nicht mehr.
Reihenfolge und Aufwand (grob)
- Einladungslink (Link kopieren, per E-Mail einladen) und mehrfach verwendbare Codes – klein bis mittel, sofort nützlich. (Mehrere Einzel-Codes auf einmal erzeugen ist damit überflüssig und entfällt.)
- Registrierungsmodus mit Freigabe und Endungen, Umgebungsvariablen, Admin-Liste „Wartet auf Freigabe“, E-Mails – mittel.
- E-Mail-Bestätigung per Link – klein (Technik wie Passwort vergessen).
- OIDC-Login – mittel (Bibliothek
coreos/go-oidc+golang.org/x/oauth2, neue Tabelle für verknüpfte Konten, Knopf auf der Anmeldeseite).
Offene Fragen
- Sollen Admins bei jeder wartenden Registrierung benachrichtigt werden oder reicht ein Zähler in der Benutzerverwaltung?
- Neue Konten per Endung automatisch einer Organisation zuordnen (z. B.
@firma.de→ Organisation „Firma“)? - Welcher OIDC-Anbieter zuerst: Gitea, Google, Authentik …?
- Soll ein abgelehnter Antrag gesperrt bleiben (gleiche Adresse kann es nicht erneut versuchen) oder einfach gelöscht werden?