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MindSift/Doku/modules/workspace.md
T
sandrodachandClaude Opus 5.5 677fe0fc0a feat(workspace): backlinks at the end of a note
GET /documents/{id}/backlinks lists the notes the user can open whose
blocks link [[Title]] (also |alias and #section, case-insensitive),
excluding the note itself and the trash. The collapsible "Verlinkt auf
diese Notiz" section shows each note with folder and the linking bullets;
a click jumps straight to the bullet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-29 08:00:57 +01:00

12 KiB
Raw Blame History

Modul: Workspace (Outliner-Notizen)

Code: WorkspaceView.tsx (Explorer, Tags, To-Do-Rollup), DocumentEditor.tsx, OutlinerTree.tsx, OutlinerBlock.tsx, CodeBlockItem.tsx, LinkModal.tsx; Backend: Dokument-, Ordner- und Tag-Handler, Sync-Handler in internal/api/docsync.go, internal/collab, internal/storage/docsync.go.

Datenhaltung

  • Eine Notiz ist ein Datensatz in documents plus ein Baum von Blöcken in blocks (parent_id, Sortierschlüssel order_key). Jede Änderung läuft über internal/collab und wird im Log doc_ops festgehalten. Ebene und Position für die Oberfläche berechnet der Server beim Lesen. Das Log und gelöschte Blöcke werden regelmäßig verdichtet (database.md). Alles liegt in SQLite; es gibt keine Dateien auf der Platte.
  • Bei jeder Änderung wird documents.markdown_cache neu erzeugt; block_tags wird aus #Hashtags der Blöcke neu aufgebaut.
  • Hashtag-Regel: #wort zählt nur am Textanfang oder nach Leerzeichen bzw. (. Anker in Links (example.com/blog#ueberschrift) und Wörter wie C# sind keine Tags. Gleiche Regel im Server (domain.ExtractTags) und im Browser (lib/hashtags.ts). Beim ersten Start nach der Umstellung entfernt migrateAnchorTags einmalig gespeicherte Tags, die nur aus Ankern stammten.
  • Der Export als .md erfolgt im Browser (Button im Editor, Blob-Download).
  • Blocktypen: Überschriften h1–h3, paragraph/text, bullet, todo, code, callout, divider, table, progress.

Editor

  • Outliner: Enter neuer Block, Tab/Shift+Tab ein-/ausrücken, Shift+Enter weicher Umbruch, Blöcke ein-/ausklappen.

  • Zoom (Hoisting): Klick auf den Bullet fokussiert den Ast; die Breadcrumb-Leiste führt zurück.

  • Drag & Drop verschiebt Blöcke samt Unterästen; auf einen anderen Block gezogen, wird der Block zum Unterpunkt.

  • Slash-Befehle: /todo, /link, /h1, /h2, /h3, /code, /callout, /divider (Liste in OutlinerBlock.tsx).

  • Rückverweise: Unter jeder Notiz listet „Verlinkt auf diese Notiz (n)“ alle Notizen mit [[Titel]] (auch [[Titel|Text]], [[Titel#Abschnitt]], Groß-/Kleinschreibung egal) samt Fundstelle; ein Klick springt direkt zum Bullet. Ohne Rückverweise bleibt der Bereich unsichtbar, eingeklappt merkt er sich im Browser (BacklinksSection.tsx, GET /documents/{id}/backlinks).

  • Links: [[Notiztitel]], Markdown-Links [Titel](url) und reine URLs werden als Token dargestellt; LinkModal hilft beim Verknüpfen von Notizen.

  • Einfügen: Mehrzeiliger Text wird anhand von Markdown-Präfixen und Einrückung in Blöcke zerlegt; Überschriften gruppieren darunterliegenden Text und Code.

  • Speichern: Jede Notiz hat im Browser eine DocSyncEngine (lib/docSync/). Der Editor meldet jede Änderung der Block-Liste; die Engine übersetzt sie in Operationen, speichert sie zuerst in IndexedDB und sendet sie dann gesammelt (300 ms) an POST /docs/{id}/sync. Beim Öffnen zeigt sie sofort den gespeicherten Stand, auch offline.

  • Abgleich bei geteilten oder mehrfach geöffneten Notizen, nach Verfügbarkeit:

    1. Push über WebSocket oder SSE: Der Server meldet DOC_SEQ, die Engine gleicht sofort ab (im Test 0,2–0,3 s).
    2. Long-Polling (/docs/{id}/changes), wenn ein Proxy WebSocket und SSE blockiert oder SSE puffert: ebenso schnell.
    3. Abfrage alle 3 s, wenn auch Long-Polling dreimal scheitert (bei online wird Long-Polling erneut versucht).

    Solange 1. oder 2. läuft, gleicht die Engine zusätzlich alle 7 s ab, wenn sie Sperren hält (Verlängerung), sonst alle 30 s zur Sicherheit. Ein Fokuswechsel meldet die Sperre sofort an. Der Editor zeigt den Weg an („Live“, „Live (Long-Polling)“, „Abgleich alle 3 s“).

  • Private Notizen, die nur einmal geöffnet sind, gleichen alle 30 s ab, außerdem sofort bei Rückkehr ins Netz oder in den Tab. Beim Verlassen sendet die Engine Ausstehendes mit keepalive und gibt ihre Sperren frei.

  • Textkonflikte: Jede Textänderung trägt die Version, die der Nutzer beim Tippen vor sich hatte. Hat jemand anderes den Bullet inzwischen geändert oder gesperrt, legt der Server eine Konfliktkopie an; es wird nie still überschrieben.

  • Sperren: Der Bullet mit dem Cursor, verlassene Bullets für 20 s und neu angelegte Bullets werden gehalten. Bullets, die jemand anderes hält, zeigen ein Schloss mit Namen und sind schreibgeschützt; Enter darin legt einen neuen Bullet darunter an. Löschen, Zusammenführen, Ein-/Ausrücken und Ziehen werden bei gesperrten Bullets nicht ausgeführt (Hinweis unten im Editor).

  • Präsenz: Im Kopf der Notiz steht, wer sie gerade sonst noch geöffnet hat.

  • Konfliktkopien sind farbig markiert („Konflikt – Version von …“) mit „Übernehmen“ (Text ersetzt den ursprünglichen Punkt bzw. den Titel, die Kopie verschwindet) und „Verwerfen“.

  • Rückgängig: Strg+Z/Cmd+Z nimmt die eigene letzte Änderung zurück, Strg+Umschalt+Z oder Strg+Y wiederholt (auch im Titel und über das Kontextmenü/mobile Tastaturen). Tippen im selben Punkt bis 1 s Pause ist ein Schritt; bis zu 200 Schritte je Tab. Hat jemand anderes den Punkt inzwischen geändert oder hält ihn gesperrt, wird der Schritt mit Hinweis übersprungen.

  • PUT /documents/{id} ändert nur noch Symbol, Anheften und Ordner (Titel wird ins Log übernommen); Inhalte laufen ausschließlich über die Engine. Das To-Do-Rollup hakt per einzelner Operation über denselben Sync-Endpunkt ab.

  • Notiz-Icon (Emoji-Picker): Vollständiger Emoji-Katalog mit Kategoriereitern, Suche, Verlauf zuletzt verwendeter Symbole (localStorage) und dynamischer Theme-Anpassung. Auf Mobilgeräten (< 640 px) als Bottom-Sheet mit touch-freundlichen Zielen (≥ 44 px) und text-base-Suchfeld (verhindert iOS-Zoom).

Explorer, Tags, To-Dos

  • Ordnerbaum mit Favoriten (doc_pins), Verschieben per Drag & Drop (/documents/{id}/move, /folders/move).
  • Tags: Alle #Hashtags werden aggregiert (/workspace/tags). Eine Tag-Seite zeigt alle Fundstellen gruppiert nach Notiz und kann eine eigene Freitext-Notiz tragen (tag_pages).
  • To-Do-Rollup: Die Ansicht „To-Dos“ sammelt alle todo-Blöcke aller Notizen, filterbar nach Ordner. Abhaken im Rollup ändert den Block in der Notiz.
  • Enhanced Tasks: Ein todo-Block lässt sich als verknüpfte Aufgabe führen (/documents/{id}/blocks/{blockId}/enhanced-task); Erledigt-Status bleibt zwischen Notiz und Aufgabenansicht synchron.

Papierkorb

  • Löschen (einzeln oder mit dem Ordner) verschiebt eigene Notizen in den Papierkorb (is_archived = 1). Wer eine geteilte Notiz löscht, die ihm nicht gehört, verlässt nur die Freigabe.
  • Notizen im Papierkorb fehlen im Baum, in Suche, Export und Statistik und sind für alle Empfänger unsichtbar (DocRole = keine Rolle). Eigentümer und Löschende sehen sie schreibgeschützt mit Hinweisleiste und „Wiederherstellen“; Umbenennen, Verschieben und Teilen werden abgelehnt.
  • Eintrag „Papierkorb“ mit Zähler unten in der Ordnerleiste und im mobilen Menü. Die Liste zeigt Ordner und Löschzeitpunkt; „Endgültig löschen“ und „Papierkorb leeren“ brauchen einen zweiten Tipp.
  • Wiederherstellen legt einen inzwischen gelöschten Ordner neu an; existiert ein geteilter Ordner nicht mehr, landet die Notiz auf der Hauptebene. Freigaben bleiben erhalten. Der Papierkorb leert sich nicht von selbst.

Freigabe

  • Einzelne Notizen und ganze geteilte Ordner lassen sich an Benutzer oder Gruppen geben. Empfänger haben nur Leserechte; nur der Eigentümer schreibt (sharing-and-permissions.md, FLAW-17).
  • Empfänger ordnen geteilte Notizen und Ordner in ihrem eigenen Baum ein (doc_user_folders, workspace_folder_mounts), ohne dass der Eigentümer etwas davon merkt.
  • Änderungen erreichen offene Fenster über den Weckruf DOC_SEQ und anschließenden Sync; Notizlisten über DOC_UPDATED (websocket.md).

Grenzen

  • Keine gleichzeitige Mehrbenutzerbearbeitung, keine Cursor-Anzeige, keine Versionshistorie.
  • Keine Virtualisierung langer Dokumente; sehr große Notizen können auf Mobilgeräten träge werden (nicht gemessen).
  • Suche (/search) erfasst nur Titel und Inhalt eigener Notizen: Mit der globalen FTS5-Suche (Cmd+K / Ctrl+K / /) werden sowohl Titel als auch Block-Inhalte aller zugänglichen Notizen (eigene und freigegebene) durchsucht (FLAW-18).

Export als Markdown-Archiv

Kontoeinstellungen → Private Webhooks & Export → „Markdown-Archiv herunterladen“ (GET /export/markdown, Code: export_markdown.go).

  • Ordner und Notizen so, wie der Nutzer sie sieht (eigene Ordner, eingehängte geteilte Ordner, mit ihm geteilte Notizen); leere Ordner bleiben erhalten.
  • Jede Notiz: YAML-Frontmatter (title, icon, tags, created_at, updated_at) und Markdown, das Obsidian direkt darstellt: Überschriften, Trenner, Hinweisboxen (> [!note]) und Codeblöcke der obersten Ebene als echte Blöcke, ihre Kinder rücken eine Ebene nach vorn; alles andere als Liste mit einem Tab pro Ebene, To-dos als - [ ].
  • Dateinamen werden für alle Betriebssysteme bereinigt (keine / \ : * ? " < > |, nie ./..); doppelte Titel bekommen „ (2)“.
  • Das ZIP wird beim Lesen der Daten direkt in die Antwort geschrieben, ohne temporäre Dateien.

Import

Kontoeinstellungen → Private Webhooks & Export → „Daten importieren“, mit zwei getrennten Wegen (Code: import_markdown.go, ImportCard.tsx):

Weg Endpunkt Dateien Ergebnis
MindSift-Daten POST /import/mindsift Backup-ZIP oder JSON (/export) oder Markdown-Archiv (/export/markdown), das Format wird erkannt Notizen in ihre Ordner, Aufgabenlisten mit Unteraufgaben, Fälligkeit, Priorität und Notizen, Listen mit Menge, Kategorie und Erledigt-Status, beim JSON-Backup auch die Gedanken der Triage. Fremde, nur mit dem Exporteur geteilte Inhalte im JSON werden übersprungen.
Obsidian-Vault POST /import/obsidian ZIP eines Vaults Alles in einen neuen Ordner mit dem Namen des Vaults, Unterordner bleiben. Checkboxen bleiben Checkboxen, Frontmatter-Tags werden zu #Hashtags, Callouts zu Hinweisboxen, Wikilinks bleiben [[…]]. Versteckte Ordner (.obsidian, .trash) werden ignoriert, Anhänge übersprungen.
  • Vorschau: Die Oberfläche lädt die Datei zuerst mit ?preview=1 hoch. Der Server liest und prüft alles und meldet, was angelegt würde (inkl. übersprungener Dateien mit Grund), schreibt aber nichts. Erst „Jetzt importieren“ legt an.
  • Hinzufügen oder Wiederherstellen (nur MindSift-Daten): „Hinzufügen“ legt nur neu an, Bestehendes bleibt unverändert. „Wiederherstellen“ (?mode=restore, in der Oberfläche nur nach bestätigtem Warnhinweis) löscht vorher alle eigenen Notizen, Ordner, Aufgaben, Gedanken und Listen – erst nachdem die Datei vollständig gelesen und geprüft ist, eine kaputte Datei löscht also nichts. Mit dem Nutzer geteilte Inhalte anderer bleiben. Ein Obsidian-Import fügt immer hinzu.
  • Markdown → Notiz: Listen behalten ihre Verschachtelung (Tabs oder Leerzeichen), Inhalte unter einer Überschrift werden darunter eingerückt (Gegenstück zum Export), Absätze werden zu Punkten, Codeblöcke zu Codeblöcken.
  • Grenzen: Upload max. 100 MB, eine Notiz max. 10 MB, entpackt zusammen max. 500 MB, höchstens 20 000 Dateien. Pfade mit .. oder absolute Pfade werden entschärft und bleiben im Zielordner.
  • Bricht ein Import wegen eines Fehlers ab, bleibt das bis dahin Angelegte erhalten; die Meldung nennt das Element, an dem es scheiterte.