docs: rewrite documentation and README from current codebase, add flaw analysis
MindSift CI & Docker Release / Build, Test in Container & Push (push) Successful in 8s

Remove outdated claims (CRDT, DocRooms, presence, .md files on disk) and
document the actual architecture, API, permissions and known flaws.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5.5 <noreply@anthropic.com>
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sandrodachandClaude Sonnet 5.5 committed 2026-10-27 23:09:05 +01:00
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# Bekannte Schwachstellen, Risiken & Technische Schulden (Flaws)
# Bekannte Schwachstellen, Risiken & technische Schulden (Flaws)
Diese Datei dokumentiert eine ehrliche und schonungslose technische Analyse aller bekannten Limitierungen, Architektur-Kompromisse, Skalierungsrisiken und UX-Schwachstellen in **MindSift**. Sie dient als verbindlicher Backlog für zukünftige Refactorings und Architektur-Meilensteine.
Stand: Code-Review des Branches `dev` (Oktober 2026). Jeder Eintrag wurde gegen den Quellcode geprüft; die Fundstellen sind angegeben. Einträge ohne Live-Test sind als *nicht live verifiziert* markiert.
Schweregrade: **Hoch** (Datenabfluss oder Rechteumgehung möglich), **Mittel** (Fehlfunktion oder Schutz greift nicht), **Niedrig** (Wartbarkeit, Komfort, Hygiene).
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## 📌 Übersicht & Risikomatrix
## Übersicht
| ID | Bereich | Problem / Schwachstelle | Schweregrad | Risiko im Produktivbetrieb |
|---|---|---|---|---|
| **FLAW-01** | Workspace Sync | Blockierende Locks / Synchronisations-Konflikte | **Gelöst (v2.2)** | Behoben durch In-Memory DocRooms, Echo-Schutz per `clientId` und 1.5s Debounce-Flush |
| **FLAW-02** | Storage | Dual-Storage Drift (SQLite vs. Dateisystem) | **Obsolet / Gelöst** | Kein Risiko: MindSift nutzt Pure-DB (keine `.md`-Dateien auf Platte) |
| **FLAW-03** | Netzwerk / WS | Proxy-Inkompatibilität bei WebSocket-Upgrades & Polling-Fallback | **Gelöst (v2.2)** | Behoben durch Dual-Transport SSE-Fallback & globale Singleton-Verbindung |
| **FLAW-04** | Datenbank / Suche | Volltextsuche via `LIKE '%query%'` statt SQLite FTS5 | **Mittel** | Performance-Einbrüche bei wachsenden Notizbeständen (>10.000 Blöcke) |
| **FLAW-05** | Frontend DOM | Fehlende Virtualisierung im Outliner-Baum | **Mittel** | Frame-Drops und Lags bei Dokumenten mit >500 Blöcken auf Mobilgeräten |
| **FLAW-06** | SQLite Concurrency | Single-Writer-Bottleneck bei hohem parallelem Schreibaufkommen | **Mittel** | `SQLITE_BUSY` Fehler bei vielen gleichzeitigen Team-Nutzern |
| **FLAW-07** | Benachrichtigungen | Fehlende Dead-Letter-Queue für Webhook- & E-Mail-Alarme | **Niedrig** | Verlorene Benachrichtigungen bei temporärem Ausfall von Drittsystemen |
| **FLAW-08** | Sicherheit / Auth | Statische JWT-Tokens ohne Blacklisting & Token-Versionierung | **Gelöst (v2.2)** | Behoben durch `token_version`-Spalte in `users`, `revoked_tokens`-Sperrliste und sofortige Sitzungsinvalidierung bei Passwortänderung/Logout/Rechteentzug |
| ID | Bereich | Kurzbeschreibung | Schwere |
|---|---|---|---|
| FLAW-01 | Realtime | `BroadcastToAll` sendet Aufgaben- und Listendaten an alle Verbindungen, auch unauthentifizierte | **Hoch** |
| FLAW-02 | Realtime | Räume (WS `JOIN_ROOM`, SSE `/events/rooms`, `?listId=`) ohne Berechtigungsprüfung | **Hoch** |
| FLAW-03 | Aufgaben | `ReorderTasks` ändert beliebige Aufgaben per ID, ohne Zugriffsprüfung (IDOR) | **Hoch** |
| FLAW-04 | Auth | Fest eincodiertes Fallback-`JWT_SECRET` | **Hoch** |
| FLAW-05 | Benachrichtigungen | Discord-/Webhook-URLs ungeprüft (SSRF) | Mittel |
| FLAW-06 | Aufgaben | Jeder Editor einer Aufgabenliste kann sie per `teamId` an weitere Gruppen freigeben | Mittel |
| FLAW-07 | Auth | API-Key-`scopes` werden nie ausgewertet; ein Key ist ein Vollzugriff | Mittel |
| FLAW-08 | Auth | Webhook-Ingest mit JWT prüft weder Sperrliste noch `token_version` noch `is_active` | Mittel |
| FLAW-09 | Auth | Kein Rate-Limit, keine Sperre bei Fehlversuchen, Mindestpasswort 4 Zeichen | Mittel |
| FLAW-10 | Freigaben | `sharing_mode` wird bei Freigaben nicht durchgesetzt; Benutzerverzeichnis leakt alle Konten | Mittel |
| FLAW-11 | Workspace | Block-Upsert (`ON CONFLICT(id)`) prüft das Dokument nicht | Mittel |
| FLAW-12 | Benachrichtigungen | `notify_before_minutes` wirkungslos; Alarm feuert nach Umplanung nie wieder | Mittel |
| FLAW-13 | Datenbank | Keine Schema-Versionierung; Migrationsfehler werden verschluckt; `migrations/001_init.sql` ist toter Code | Mittel |
| FLAW-14 | Backend | Fehler von Schreiboperationen werden häufig ignoriert (`_, _ =`) | Mittel |
| FLAW-15 | Realtime | `WriteTimeout` von 30 s trifft vermutlich auch SSE-Streams *(nicht live verifiziert)* | Mittel |
| FLAW-16 | Setup | `/auth/setup` ist bis zum ersten Konto offen; Demo-Modus legt `admin/admin` an | Mittel |
| FLAW-17 | Workspace | Dokument- und Ordnerfreigaben sind per Migration erzwungen schreibgeschützt; tote Schreibpfade | Niedrig |
| FLAW-18 | Suche | Nur eigene Gedanken und Dokumente, `LIKE` ohne Escaping, keine FTS | Niedrig |
| FLAW-19 | Qualität | Keine Frontend-Tests, `lint` und `test:run` sind Platzhalter | Niedrig |
| FLAW-20 | Qualität | Sehr große Dateien, duplizierte Zugriffslogik | Niedrig |
| FLAW-21 | Repo | `LICENSE` fehlt, obwohl README MIT angibt | Niedrig |
| FLAW-22 | Netzwerk | Token in der URL (WS/SSE), CORS `*`, `CheckOrigin` immer `true` | Niedrig |
| FLAW-23 | SQLite | Single-Writer-Engpass bei vielen gleichzeitigen Schreibern | Niedrig |
| FLAW-24 | Gruppen | Organisations-Endpunkte ohne Berechtigungsprüfung | Mittel |
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## 🔍 Detaillierte Analyse & Maßnahmen
## Details
### FLAW-01: [GELÖST / IMPLEMENTIERT] Granulare Outliner-Synchronisation & Multi-User Kollaboration
- **Status:** **Gelöst via In-Memory DocRooms, Echo-Schutz & Debounced Persistence**
- **Betroffene Komponenten:** [`api/websocket.md`](./api/websocket.md), [`modules/workspace.md`](./modules/workspace.md), `internal/ws/docroom.go`, `internal/storage/sqlite.go`, `frontend/src/lib/useDocumentSync.ts`, `frontend/src/features/workspace/OutlinerBlock.tsx`
- **Ursache (Historisch):** MindSift nutzte früher pessimistisches Dokumentensperren (Lease-Locks mit Heartbeats). Bei parallelem Bearbeiten blockierten sich Nutzer gegenseitig; unausgereifte Sync-Versuche führten zu Selbstechos und Cursor-Jumps.
- **Implementierte Lösung:**
1. **In-Memory DocRooms:** Granularer WebSocket-Raum pro Dokument (`/api/v1/ws/docs/:id`) mit Mutex-geschütztem Block-State im Go-Backend.
2. **Strikter Echo-Schutz per `clientId`:** Jede Verbindung besitzt eine eindeutige `clientId`. Der Hub filtert den Sender heraus und leitet Events nur an Peers weiter.
3. **Live Presence & Ephemere Cursors:** Cursorposition und Textselektionen (`cursor_moved`) werden flüchtig an Peers gestreamt, ohne SQLite zu belasten.
4. **Fokus- & Eingabeschutz (`OutlinerBlock.tsx`):** Remote-Updates werden nur blockiert, wenn `document.hasFocus()` vorliegt. Bei `window.onblur` und `input.onblur` wird sofort (0ms) geflusht; Callbacks werden über `useRef` geführt (keine Stale Closures).
5. **1.5s Inaktivitäts-Debounce-Flush:** Nach 1,5s Inaktivität sichert der Raum persistent in SQLite (`blocks`, Regex `#tags` in `block_tags` und kompiliertes Markdown in `documents.markdown_cache`).
6. **Vollständige Eliminierung von Locks:** Alle blockierenden Sperren wurden restlos entfernt. Mehrere Nutzer können zeitgleich schreiben.
### FLAW-01: Broadcast an alle Verbindungen (Datenabfluss)
- **Fundstellen:** [`internal/ws/hub.go`](../internal/ws/hub.go) `BroadcastToAll`; Aufrufer in [`internal/api/server.go`](../internal/api/server.go): `handleUpdateThought` (`TASK_UPDATED`), `handleDeleteThought` (`TASK_DELETED`), `handleReorderTasks` (`TASK_REORDERED`), `handleUpdateTaskList`, `handleCreateTaskListShare`, `handleDeleteTaskListShare` (`TASK_LIST_UPDATED`), `handleDeleteTaskList`.
- **Problem:** `BroadcastToAll` schreibt an `allClients` und `sseClients`. Dazu zählen auch Verbindungen mit `userID = "anonymous"`, denn `handleWebSocket` und `handleSSE` liegen außerhalb der Auth-Gruppe und lassen jede Verbindung zu. Der vollständige Aufgabeninhalt (Titel, Notizen, Unteraufgaben) und die Listen samt Mitgliedern gehen so an jeden, der `/api/v1/events` öffnet.
- **Maßnahme:** Ereignisse an die berechtigten Nutzer adressieren (wie bei `DOC_*` über `GetAuthorizedDocUsers`), unauthentifizierte Verbindungen ablehnen.
### FLAW-02: Räume ohne Berechtigungsprüfung
- **Fundstellen:** `Hub.readPump` (`JOIN_ROOM`), `handleSSERooms` (Route `/api/v1/events/rooms` liegt **außerhalb** der Auth-Gruppe), `Hub.Register` (Raum aus `?listId=`/`?spaceId=`).
- **Problem:** Wer eine Raum-ID kennt (`doc:<id>`, Listen-ID), tritt bei und erhält Inhalte wie `DOC_BLOCKS_PATCHED` oder `ITEM_*`. Raum-IDs tauchen in Ereignissen auf und sind nicht geheim. Für den SSE-Beitritt reicht die `sseId`, die der Server selbst im Stream mitsendet.
- **Maßnahme:** Beitritt nur nach Zugriffsprüfung (`GetDocumentByID`, `GetListByID`); `/events/rooms` hinter `authMiddleware`.
### FLAW-03: `ReorderTasks` ohne Zugriffsprüfung (IDOR)
- **Fundstelle:** `Store.ReorderTasks` (`UPDATE thoughts SET sort_order … WHERE id = ?`) und `handleReorderTasks`.
- **Problem:** Die SQL-Anweisung ist weder auf `user_id` noch auf die Liste eingeschränkt. Jeder angemeldete Nutzer kann `sortOrder`, `kanbanStatus` und damit `isCompleted` fremder Aufgaben ändern, sofern er die ID kennt. Die Leser-Prüfung für Aufgabenlisten überspringt Aufgaben, auf die der Nutzer gar keinen Zugriff hat (`GetThoughtByID` liefert dann einen Fehler), und schützt davor nicht.
- **Maßnahme:** Jede ID gegen `accessibleTaskListIDsQuery` bzw. `user_id` prüfen und bei Verstoß ablehnen.
### FLAW-04: Fallback-JWT-Secret
- **Fundstelle:** [`internal/config/config.go`](../internal/config/config.go): `getEnv("JWT_SECRET", "mindsift-default-selfhosted-jwt-secret-key-2026")`; `docker-compose.yml` und `.env.example` liefern ebenfalls einen Platzhalter.
- **Problem:** Wer `JWT_SECRET` nicht setzt (oder den Platzhalter behält), läuft mit einem öffentlich bekannten Schlüssel. Damit lassen sich gültige Tokens für jede Benutzer-ID fälschen. `install.sh` erzeugt zwar ein Secret, andere Installationswege nicht.
- **Maßnahme:** Start verweigern oder Secret beim ersten Start erzeugen und in `/data` ablegen.
### FLAW-05: SSRF über Alarm-URLs
- **Fundstellen:** `handleUpdateUserSettings` (keine Validierung), `sendDiscordNotification`, `sendCustomWebhookNotification`.
- **Problem:** Jeder Nutzer kann beliebige URLs hinterlegen. Der Server sendet POST-Anfragen dorthin, auch an interne Adressen (`http://169.254.169.254`, Docker-Netz, `localhost`). Über `handleTestUserAlarm` lässt sich das sofort auslösen.
- **Maßnahme:** Nur `https`, Discord-Host prüfen, private/Loopback-Adressen beim Verbinden sperren.
### FLAW-06: Editor kann Aufgabenliste weiterteilen
- **Fundstelle:** `Store.UpdateTaskList` (`teamID`-Zweig ruft `AddTaskListShare`); `handleUpdateTaskList` prüft nur, dass der Nutzer **kein** Leser ist.
- **Problem:** `POST /task-lists/{id}/shares` ist Eigentümern vorbehalten. Über `PUT /task-lists/{id}` mit `teamId` kann aber jeder Editor die Liste einer weiteren Gruppe zuweisen (mit Schreibrecht) und die Zuweisung der bisherigen Gruppe aufheben.
- **Maßnahme:** `teamId`-Änderungen nur für den Eigentümer; das Legacy-Feld `task_lists.team_id` zugunsten von `task_list_shares` abschaffen.
### FLAW-07: API-Key-Scopes ohne Wirkung
- **Fundstellen:** Tabelle `api_keys.scopes` (Standard `ingest,read`), `authMiddleware`.
- **Problem:** Ein Key mit Präfix `mindsift_sec_` authentifiziert als der Benutzer, mit allen Rechten: alle `/api/v1`-Routen, bei Admins auch `/admin/*`, außerdem das Anlegen weiterer Keys. Für Webhooks (nur Aufgaben anlegen) ist das überdimensioniert.
- **Maßnahme:** Scopes auswerten; Keys standardmäßig nur auf `/inbox` und `/webhooks/ingest` beschränken.
### FLAW-08: Webhook-Ingest umgeht Sitzungsprüfung
- **Fundstelle:** `handleWebhookIngest`, JWT-Zweig.
- **Problem:** Das Token wird nur kryptografisch validiert. `IsTokenRevoked`, `token_version` und `is_active` werden nicht geprüft; ein ausgeloggtes oder deaktiviertes Konto kann weiter Aufgaben anlegen (bis Token-Ablauf nach 30 Tagen).
- **Maßnahme:** Dieselbe Prüfkette wie in `authMiddleware` verwenden (gemeinsame Funktion statt Kopien; siehe auch `authenticateUserFromReq`).
### FLAW-09: Kein Schutz gegen Brute-Force
- **Fundstellen:** `handleLogin`, `handleRegister`, `handleFirstBootSetup`.
- **Problem:** Weder Rate-Limit noch Sperre; `middleware.RealIP` vertraut `X-Forwarded-For` ungeprüft. Mindestpasswortlänge ist 4 Zeichen. Der Login-Pfad ist so über das Internet raten- und durchprobierbar.
- **Maßnahme:** Rate-Limit je IP und Konto, längeres Mindestpasswort.
### FLAW-10: `sharing_mode` wird nicht durchgesetzt
- **Fundstellen:** `Store.GetDiscoverableUsers`, `Store.GetCollaborators`; Share-Handler in `server.go`.
- **Problem:**
1. Der Modus beeinflusst nur `GetDiscoverableUsers`. In `teams_only` liefert die Funktion trotzdem **alle** Benutzer (`if … mode == "open" || mode == "teams_only" { return GetAllUsers() }`).
2. `GET /collaborators` ignoriert den Modus komplett und liefert alle aktiven Konten mit E-Mail-Adresse.
3. Keine der Share-Funktionen prüft den Modus. `strict_private` und `teams_only` verhindern Freigaben nicht, wenn man die Ziel-ID kennt.
- **Maßnahme:** Eine zentrale Funktion `canShareWith(owner, target)` und in allen Share-Handlern verwenden; Verzeichnisse darauf einschränken.
### FLAW-11: Block-Upsert prüft das Dokument nicht
- **Fundstelle:** `Store.PatchDocumentBlocks`, `INSERT INTO blocks … ON CONFLICT(id) DO UPDATE`.
- **Problem:** `blocks.id` ist global eindeutig. Existiert die ID bereits in einem **anderen** Dokument, überschreibt der Konflikt-Zweig dessen Inhalt, ohne `document_id` zu prüfen. Voraussetzung: Schreibrecht im eigenen Dokument und Kenntnis einer fremden Block-ID.
- **Maßnahme:** `DO UPDATE … WHERE blocks.document_id = excluded.document_id`; fremde IDs ablehnen.
### FLAW-12: Alarm-Logik
- **Fundstellen:** `startAlarmTicker`, `GetDueTasksForAlarm`, `UpdateThoughtDetails`, `UserSettingsView`.
- **Probleme:**
- `notify_before_minutes` (Einstellungen: „15 Minuten vorher“ usw.) wird nirgends gelesen. Fälligkeiten haben nur ein Datum (`YYYY-MM-DD`), eine Vorlaufzeit ist damit nicht abbildbar.
- Verglichen wird mit `time.Now()` in der Zeitzone des Containers (ohne `TZ` also UTC).
- `alarm_sent` wird nie zurückgesetzt. Wird die Fälligkeit nach einem Alarm verschoben, gibt es keinen neuen.
- Schlagen alle Kanäle fehl, wird jede Minute erneut gesendet (kein Backoff, keine Dead-Letter-Queue).
- **Maßnahme:** Fälligkeit mit Uhrzeit speichern, `alarm_sent` bei Änderung von `due_date` zurücksetzen, Wiederholungen begrenzen.
### FLAW-13: Migrationen
- **Fundstellen:** `Store.migrate` in [`internal/storage/sqlite.go`](../internal/storage/sqlite.go), [`migrations/001_init.sql`](../migrations/001_init.sql).
- **Probleme:**
- Es gibt keine Versionstabelle. Alle `ALTER TABLE`-Anweisungen laufen bei jedem Start erneut; Fehler werden pauschal ignoriert (`_, _ = s.db.Exec(q)`), echte Fehler fallen nicht auf.
- Mehrere `UPDATE`/`DROP TABLE`-Bereinigungen laufen bei jedem Start.
- `migrations/001_init.sql` wird nur in das Image kopiert, aber nirgends gelesen, und ist gegenüber dem tatsächlichen Schema veraltet.
- **Maßnahme:** `schema_migrations`-Tabelle mit nummerierten, einmalig ausgeführten Schritten; die SQL-Datei entweder einbetten oder entfernen.
### FLAW-14: Verschluckte Fehler
- **Fundstellen:** u. a. `PatchDocumentBlocks` (Upserts/Deletes), `AddTaskListShare`, `RemoveTaskListShare`, viele `_, _ = s.db.Exec`.
- **Problem:** Scheitert ein Schreibzugriff (z. B. `SQLITE_BUSY`), antwortet die API trotzdem mit Erfolg und broadcastet den Stand, der nie gespeichert wurde. Fehler lassen sich nur schwer nachvollziehen.
- **Maßnahme:** Mehrstufige Änderungen in Transaktionen bündeln und Fehler zurückgeben.
### FLAW-15: WriteTimeout und SSE *(nicht live verifiziert)*
- **Fundstelle:** [`cmd/server/main.go`](../cmd/server/main.go) `WriteTimeout: 30 * time.Second`.
- **Problem:** Go beendet nach diesem Zeitraum das Schreiben der Antwort. Für den SSE-Fallback (`ServeSSE`) bedeutet das voraussichtlich einen Verbindungsabbruch alle 30 s. WebSockets sind durch Hijacking nicht betroffen. Der Client verbindet sich neu, daher fällt es kaum auf.
- **Maßnahme:** Im SSE-Handler `http.ResponseController.SetWriteDeadline(time.Time{})` setzen oder `WriteTimeout` für diese Route aufheben.
### FLAW-16: Ersteinrichtung und Demo-Modus
- **Fundstellen:** `handleFirstBootSetup`, `Store.EnsureDemoAccounts`, `config.Load` (`MINDA_DEMO`, `MINDSIFT_DEMO`, `DEMO_MODE`).
- **Probleme:** Solange kein Konto existiert, kann jeder `POST /auth/setup` aufrufen und wird Administrator. Mit gesetztem Demo-Flag entstehen Konten `admin/admin` und `user/user`; versehentlich auf einer öffentlichen Instanz aktiv wäre das eine Komplettübernahme.
- **Maßnahme:** Setup per einmaligem Token aus dem Server-Log absichern; Demo-Modus nur zusammen mit expliziter Warnung/Bestätigung.
### FLAW-17: Schreibgeschützte Dokumentfreigaben
- **Fundstellen:** Migration in `Store.migrate` (`UPDATE doc_shares SET permission = 'read' …`, ebenso `doc_team_shares`, `workspace_folder_shares`), `PatchDocumentBlocks`/`UpdateDocument` (nur Eigentümer).
- **Hinweis:** Das ist offenbar gewollt: Nur der Eigentümer schreibt in ein Dokument, Empfänger lesen. Es gibt daher **kein** kollaboratives Bearbeiten. Das Schema (`CHECK(permission IN ('read','write'))`), die Zweige für `write` im Code und frühere Dokumentation suggerieren etwas anderes. Es gibt weder Sperren noch Konfliktauflösung, noch Cursor-Presence.
- **Maßnahme:** Entweder Schreibfreigaben mit Konfliktbehandlung ergänzen oder den toten Code und das Schema bereinigen.
### FLAW-18: Suche
- **Fundstelle:** `Store.SearchAll`.
- **Probleme:** Durchsucht nur eigene Gedanken (30) und eigene Dokumente (20); geteilte Dokumente, Aufgaben aus geteilten Listen, Einkaufslisten und Blöcke bleiben außen vor. `LIKE '%…%'` ohne Escaping von `%`/`_`, keine Indizes, keine Relevanz.
- **Maßnahme:** FTS5-Index über Blöcke/Gedanken; Berechtigungen mitberücksichtigen.
### FLAW-19: Keine automatisierten Frontend-Prüfungen
- **Fundstelle:** [`frontend/package.json`](../frontend/package.json): `"lint": "echo 'Linting passed'"`, `"test:run": "echo 'Frontend checks passed'"`.
- **Problem:** Die Skripte melden immer Erfolg. Die CI (`.gitea/workflows/build-and-publish.yaml`) prüft daher nur Go-Tests und den Vite-Build. Regressionen im UI (z. B. Berechtigungsanzeigen) fallen nicht auf.
- **Maßnahme:** `tsc --noEmit` und ESLint als echte Skripte, Komponententests für kritische Pfade.
### FLAW-20: Dateigröße und Duplikate
- `internal/storage/sqlite.go` (≈ 5.600 Zeilen), `internal/api/server.go` (≈ 3.000), `WorkspaceView.tsx` (≈ 2.300), `TasksView.tsx` (≈ 2.500), `api.ts` (≈ 1.500).
- Die Zugriffsabfrage für Aufgabenlisten steht dreimal fast identisch im Code (`accessibleTaskListIDsQuery`, `GetTaskLists`, `GetTaskListByID`). Dokumentzugriff ist ähnlich verteilt. Änderungen an Berechtigungen müssen an mehreren Stellen erfolgen und werden leicht vergessen.
- **Maßnahme:** In Teilmodule zerlegen (Auth, Dokumente, Aufgaben, Listen, Teams), Zugriffsprüfung zentralisieren.
### FLAW-21: Lizenzdatei fehlt
- README und Badge nennen die MIT-Lizenz und verlinken auf `LICENSE`; die Datei existiert nicht im Repository.
### FLAW-22: Netzwerk-Details
- `authenticateUserFromReq` akzeptiert das Token als `?token=` (nötig für `WebSocket`/`EventSource`, die keine Header setzen). Tokens landen dadurch in Proxy- und Zugriffslogs.
- `AllowedOrigins: ["*"]` (Auth läuft über `Authorization`-Header, nicht über Cookies, das Risiko ist daher begrenzt) und `CheckOrigin` liefert immer `true`.
- Ein einmal verbundener WebSocket/SSE-Stream wird bei Logout oder Token-Widerruf nicht getrennt.
- **Maßnahme:** Kurzlebiges, einmaliges Stream-Ticket statt Langzeit-JWT in der URL; Origin gegen `BASE_URL` prüfen.
### FLAW-23: SQLite-Schreibengpass
- Eine SQLite-Datei (WAL, `busy_timeout`, bis zu 8 offene Verbindungen) erlaubt nur einen gleichzeitigen Schreiber. Für Familien und kleine Teams unkritisch; bei vielen aktiven Editoren sind `SQLITE_BUSY`-Fehler möglich, die wegen FLAW-14 stumm bleiben.
### FLAW-24: Organisations-Endpunkte ohne Berechtigungsprüfung
- **Fundstellen:** `handleDeleteOrganization`, `handleGetOrgTeams`, `handleCreateOrgTeam` (und `Store.DeleteOrganization`) in `server.go` bzw. `sqlite.go`.
- **Problem:** Diese Handler prüfen weder Eigentümer noch Mitgliedschaft. Jeder angemeldete Nutzer kann mit bekannter ID eine fremde Organisation löschen, deren Gruppen auflisten oder dort Gruppen anlegen. Gruppenbezogene Endpunkte (`/teams/{id}…`) prüfen dagegen korrekt auf Gruppen-Admin. Das Datenmodell kennt Organisationen nur noch rudimentär; im UI werden Gruppen direkt über `POST /teams` angelegt (`orgId` Standard `default`).
- **Maßnahme:** Organisationen entweder konsequent absichern (Eigentümer/Server-Admin) oder entfernen.
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### FLAW-02: [OBSOLET / GELÖST] Dual-Storage Drift (SQLite vs. Dateisystem)
- **Status:** **Entkräftet & Behoben (Pure Database Architecture)**
- **Klarstellung:** In früheren Entwürfen wurde angedacht, Notizen zusätzlich als Markdown-Dateien auf dem Dateisystem zu spiegeln. MindSift speichert Notizen und Blöcke jedoch **zu 100% relational in SQLite** (`documents` und `document_blocks`).
- **Verifikation:**
- Es existieren **keine** Markdown-Dateien auf der Festplatte.
- Das Go-Backend schreibt keine Dateien in ein Notizverzeichnis.
- Unnötige Verzeichniserstellungen (`docDir`/`workspace`) wurden aus `internal/storage/sqlite.go` vollständig entfernt.
- **Ergebnis:** Es gibt keinen Dual-Storage und somit keinen File-Drift oder externe Dateikonflikte. Notizen verhalten sich vollständig transaktional und konsistent innerhalb der SQLite-Datenbank.
## Aus der früheren Fassung entfernt
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### FLAW-03: [GELÖST / IMPLEMENTIERT] Proxy-Inkompatibilität bei WebSocket-Upgrades & Polling-Fallback
- **Status:** **Gelöst & Vollständig Implementiert (Dual-Transport SSE Fallback & Proxy-Resilienz)**
- **Betroffene Komponenten:** [`api/websocket.md`](./api/websocket.md), [`reverse-proxy.md`](./reverse-proxy.md), [`internal/ws/hub.go`](../internal/ws/hub.go), [`internal/api/server.go`](../internal/api/server.go), [`frontend/src/lib/api.ts`](../frontend/src/lib/api.ts)
- **Problemursache:** Corporate Proxies (z.B. Zscaler, BlueCoat, strikte Firewalls) oder unvollständig konfigurierte Reverse-Proxies verwerfen den HTTP-Upgrade-Header `Upgrade: websocket` (`NS_ERROR_CONNECTION_REFUSED`, Status 1006 / 1002). Früher fiel der Client dabei auf 2-Sekunden-Polling zurück, was zu Verzögerungen und Last führte.
- **Implementierte Lösung:**
1. **Unidirektionaler Server-Sent Events (SSE) Fallback:**
- Neuer Streaming-Endpunkt `GET /api/v1/events` im Go-Backend mit `Content-Type: text/event-stream`, `X-Accel-Buffering: no` und 15s Heartbeat-Pings (`: ping\n\n`).
- Standard HTTPS Ports (443/80), wodurch kein Proxy den Datenstrom blockieren kann.
2. **Hub-Multiplexing:**
- `ws.Hub` verwaltet WebSocket- und SSE-Clients parallel in gemeinsamen Räumen (`rooms`, `userRooms`, `allClients`).
- Sämtliche Events (`BroadcastToAll`, `BroadcastToUser`, `BroadcastRoom`) werden transparent an beide Transportarten verteilt.
3. **REST-Parität für Outbound CRDT & Awareness:**
- `PUT /api/v1/documents/:id/crdt`: Akzeptiert Delta-Updates (`update`) und broadcastet sie an alle Peers.
- `POST /api/v1/documents/:id/awareness` und `DELETE /api/v1/documents/:id/awareness`: Übertragen Blockfokus und Cursor ohne WebSocket.
- `POST /api/v1/events/rooms`: Erlaubt SSE-Clients dynamisches Room-Joining.
4. **Frontend Realtime Transport Manager (`frontend/src/lib/api.ts`):**
- Automatischer 3,5s-Watchdog: Schlägt das WebSocket-Upgrade fehl oder wird Code 1006/1002 gemeldet, wechselt MindSift nahtlos auf `EventSource('/api/v1/events')`.
- Grüner/türkiser Statusindikator im Header zeigt `Live (WebSocket)` bzw. `Live (Server-Sent Events / Proxy-Stream)`.
5. **Reverse-Proxy-Handbuch:**
- Vollständige Produktions-Konfigurationen für Nginx, Traefik, Caddy, Cloudflare und Apache unter [`reverse-proxy.md`](./reverse-proxy.md).
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### FLAW-04: Volltextsuche via `LIKE '%query%'`
- **Betroffene Komponenten:** [`database.md`](./database.md), `internal/api/search.go`, `internal/api/thoughts.go`
- **Ursache:** Suchabfragen über Gedanken, Notizblöcke und Aufgaben nutzen aktuell einfaches SQL:
```sql
WHERE content LIKE '%' || ? || '%'
```
- **Folgen:** `LIKE '%...'` kann B-Tree-Indizes prinzipbedingt nicht nutzen und erzwingt einen sequentiellen Full Table Scan. Bei Datenbanken mit Zehntausenden Blöcken führt dies zu CPU-Spitzen und trägen Suchreaktionen.
- **Empfohlene Lösung:**
1. Einrichten einer virtuellen SQLite FTS5-Tabelle (`document_blocks_fts`) mit Tokenizer (`unicode61` oder `trigram`).
2. Automatische Synchronisierung über SQLite Trigger (`AFTER INSERT`, `AFTER UPDATE`, `AFTER DELETE`).
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### FLAW-05: Fehlende Virtualisierung im Outliner-Baum
- **Betroffene Komponenten:** [`modules/workspace.md`](./modules/workspace.md), `frontend/src/features/workspace/WorkspaceView.tsx`
- **Ursache:** Jeder Block im Notizbaum wird als eigenes DOM-Element gerendert. Enthält ein Dokument 500 bis 2000 Blöcke (z. B. lange Projektjournale oder Besprechungsprotokolle), befinden sich tausende verschachtelte `div`- und `contenteditable`-Elemente gleichzeitig im DOM.
- **Folgen:** Auf älteren Smartphones oder bei schnellem Tippen kommt es zu spürbaren Input-Latenzen und Ruckeln beim Scrollen.
- **Empfohlene Lösung:**
1. Implementierung einer virtuellen Fensterung (Virtual Windowing) für Blöcke außerhalb des Sichtbereichs.
2. Automatisches Einklappen (*Collapsing*) tiefer Hierarchieebenen beim initialen Laden langer Dokumente.
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### FLAW-06: SQLite Concurrency & Single-Writer-Bottleneck
- **Betroffene Komponenten:** [`architecture.md`](./architecture.md), [`database.md`](./database.md), `internal/storage/sqlite.go`
- **Ursache:** Obwohl SQLite mit `PRAGMA journal_mode = WAL;` parallele Leser erlaubt, kann zu jedem Zeitpunkt immer nur **ein einziger Thread** schreiben. Bei intensiver gleichzeitiger Nutzung (z. B. 20 Teammitglieder tippen gleichzeitig in Listen und Notizen, während im Hintergrund Webhook-Events einlaufen) können Schreib-Transaktionen aufeinander warten.
- **Folgen:** Risiko von `database is locked (SQLITE_BUSY)`-Fehlern, wenn der Busy-Timeout überschritten wird.
- **Empfohlene Lösung:**
1. Setzen von `PRAGMA busy_timeout = 5000;` (5 Sekunden Wartezeit vor Fehlerwurf).
2. Kapselung aller Schreibzugriffe über einen dedizierten Go-Channel / Single-Worker-Pool oder Migration auf PostgreSQL bei größeren Installationen.
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### FLAW-07: Fehlende Dead-Letter-Queue für Benachrichtigungen
- **Betroffene Komponenten:** [`modules/tasks.md`](./modules/tasks.md), `internal/scheduler/alarm_ticker.go`
- **Ursache:** Der Alarm-Ticker überprüft minütlich fällige Aufgaben und sendet Webhooks bzw. E-Mails. Schlägt der HTTP-Post an den externen Webhook fehl (z. B. Zielserver vorübergehend offline), wird der Fehler lediglich ins Log geschrieben.
- **Folgen:** Der Alarm wird nicht erneut versucht und die Benachrichtigung geht dauerhaft verloren.
- **Empfohlene Lösung:**
1. Einführung einer Tabelle `notification_outbox` mit Spalten `retry_count`, `next_retry_at`, `status`.
2. Exponentieller Backoff (1m, 5m, 15m, 1h) und Status-Markierung (*failed*, *delivered*).
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### FLAW-08: [GELÖST / IMPLEMENTIERT] JWT-Sicherheit, Token-Blacklisting & Token-Versionierung
- **Status:** **Gelöst via `token_version`-Spalte in `users`, `revoked_tokens`-Blacklist und serverseitige Invalidierungs-Endpunkte**
- **Betroffene Komponenten:** [`architecture.md`](./architecture.md), [`database.md`](./database.md), `internal/api/server.go`, `internal/auth/auth.go`, `internal/storage/sqlite.go`, `frontend/src/lib/api.ts`
- **Ursache (Historisch):** Nach dem Login wurde ein statisches JWT ausgestellt, das lediglich kryptografisch signiert war. Bei Passwortänderungen, Rechteänderungen oder Konto-Deaktivierung blieben bereits ausgestellte Tokens bis zum Ablaufdatum gültig.
- **Implementierte Lösung:**
1. **`token_version`-Spalte in `users`:** Jedes ausgestellte JWT führt die `tokenVersion` des Benutzers im Claim. Bei einer Passwortänderung (`UpdateUserPassword`), Rechterückstufung oder Deaktivierung wird `token_version = token_version + 1` atomar hochgezählt. Alle alten Tokens auf beliebigen Geräten werden sofort mit `401 Unauthorized` abgewiesen.
2. **Tabelle `revoked_tokens` für Einzelsitzungen:** Beim Klick auf Logout (`POST /api/v1/auth/logout`) wird das spezifische JWT via SHA-256-Hash in die Sperrliste eingetragen, bis sein reguläres Ablaufdatum erreicht ist.
3. **"Alle Sitzungen beenden" (`POST /api/v1/auth/revoke-all`):** Ermöglicht es dem Benutzer in den Einstellungen ("Profil & Sicherheit") oder einem Administrator, mit einem Klick alle aktiven Sitzungen auf sämtlichen Browsern und Mobilgeräten zu terminieren.
4. **Konsistente Prüfung bei WebSockets & SSE:** Auch bei Echtzeit-Verbindungen (`/api/v1/ws`, `/api/v1/ws/docs/:id`, `/api/v1/events`) wird der Benutzerstatus, die Sperrliste und die aktuelle `token_version` überprüft. Outdated oder gesperrte Clients werden sofort abgewiesen.
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## 🧭 Verwandte Dokumente
- 🏗️ [Gesamtarchitektur](architecture.md)
- 💾 [Datenbank-Design & Tabellenschemata](database.md)
- 🔌 [WebSocket & Live-Protokoll](api/websocket.md)
- 🧠 [Workspace-Modul (Outliner)](modules/workspace.md)
- 🛡️ [Rechte & Freigabesystem](sharing-and-permissions.md)
Die frühere `flaws.md` führte als „gelöst“, was im Code nicht existiert: In-Memory-DocRooms, `clientId`-Echo-Schutz, Cursor-Presence, 1,5-s-Debounce-Flush, `internal/ws/docroom.go`, `frontend/src/lib/useDocumentSync.ts` und Yjs/CRDT. Der Code enthält nur noch `internal/ws/hub.go` (Räume, Benutzer-Kanäle, SSE-Fallback). Die CRDT-Tabellen werden beim Start gelöscht (`DROP TABLE document_crdt_*`). Dokumente werden per REST gespeichert (`PATCH /documents/{id}/blocks`) und als `DOC_BLOCKS_PATCHED` verteilt. Die frühere Aussage zur Token-Versionierung (`token_version`, `revoked_tokens`) trifft dagegen zu und ist in [sharing-and-permissions.md](sharing-and-permissions.md) und [architecture.md](architecture.md) beschrieben.